Samira Memarzadeh ist Harfenistin und Dramaturgin.
In ihren Arbeiten erkundet sie postmigrantische Perspektiven und entwickelt Formate, die kulturelle Vielfalt hörbar und erfahrbar machen.
Samira Memarzadeh studierte Harfe in Frankfurt am Main & London sowie Islamwissenschaften und Ethnologie an der Universität Freiburg. Sie widmet sich seither der kontinuierlichen Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten ihres Instruments – von Minimal Music bis hin zu transkulturellen Klangwelten. Samira spielt eine eigens für sie angefertigte Čang (Winkelharfe) und führt damit als eine der wenigen weltweit die Tradition altorientalischer Harfen fort.
Über ihre rege Konzerttätigkeit hinaus arbeitet sie seit 2021 als Dramaturgin und Musikvermittlerin an der Tonhalle Düsseldorf. Des weiteren entwirft sie als Pionierin für transkulturelle Musikvermittlung Konzepte u. a. für den Heidelberger Frühling, das Bridges-Kammerorchester und das Netzwerk Junge Ohren. Seit 2024 unterrichtet sie transkulturelles Ensemblespiel an der Universität zu Köln.
Sie wurde ausgewählt, im Sommer 2025 beim "Flying Carpet Festival" in Mardin (Türkei) mitzuwirken - ein Musiktheaterfestival für in Konflikt- und Kriegsregionen lebende Kinder. Im Oktober 2025 reiste sie nach Kinshasa (DR Kongo) und coachte dort die Harfenistin des Orchestre Kimbanguiste für eine Woche.
Zudem wurde sie eingeladen, ihr neues Soloprojekt "Echoes of the Çeng - the harp as storyteller" auf dem WORLD HARP CONGRESS im August 2026 in Toronto zu präsentieren.
Fotocredit: Özlem Öztürk (Titelbild)
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